unSINN – Sinne anders denken

„unSINN – Sinne anders denken“

ist Themenschwerpunkt für das Jahr 2015.
Dafür werden verschiedene inhaltliche- sowie kulturelle Vorhaben durchgeführt. Diese werden auf dieser Webseite Schritt für Schritt veröffentlicht.

1.) Dokumentarfilm: „unSINN unterwegs“ (Arbeitstitel)

Mit dem Projekt “unSINN – unterwegs” soll ein Dokumentarfilm erstellt werden, welcher dem Motto “Sinne anders Denken” nachgehen will. Ziel ist es, Berliner Personen und Institutionen aus dem Bereich der Kunst- und Kultur zu porträtieren, die sich mit einer anderen Form der Sinneswahrnehmung auseinandersetzen. Gesucht wird nach unkonventionellen und synästhetischen Orten, Experten und Denkansätzen, welche konstruktive Beiträge zur Inklusion leisten.

IDEE
Mit dem Projekt “unSINN – unterwegs” soll ein Dokumentarfilm erstellt warden, welcher dem Motto “Sinne anders Denken” nachgehen will. Dafür werden ausgewählte Berliner Personen und Institutionen aus den Bereichen Kunst- und Kultur besucht und porträtiert, deren Konzepte oder Anliegen speziell die Wahrnehmungsformen der 5 Sinne – Riechen, Hören, Sehen, Fühlen und Schmecken – betreffen. Gesucht wird nach unkonventionellen und synästhetischen Orten, Experten und Denkansätzen. “Wie ist die Wahrnehmung wenn zum Beispiel ein Sinn nicht oder nur teilweise ausgeprägt ist? Diese Auseinandersetzung hat zur Folge, dass uns Menschen mit Einschränkungen z.B. im Seh- und Hörbereich eine völlig neue Perspektive in der Wahrnehmung eröffnen und ExpertInnen aus den Bereichen Stellung zu der Frage: „Wie kann oder muss man Sinne anders denken?“ nehmen. Diese wertvollen Einblicke und Sichtweisen leisten einen konstruktiven Beitrag zur Inklusion und der generellen Sensibilisierung der Wahrnehmungsformen. Die entstandene Videodokumentation, welche im ersten Schritt während einer Prämienfeier veröffentlicht wird, soll im Zweiten über möglichst breite und öffentliche Kanäle ausgestrahlt werden und ist das Ergebnis einer inklusiven Sozialraumerkundung Berlins, welches Inklusion nachhaltig und öffentlichkeitswirksam voran treiben und fördern soll.

ZIELE
Aufgrund des gemeinsamen Interesses der AkteurInnen des Instituts für Unschärfe und des Vereins Facetten der Kulturarbeit e.V., Kulturschaffende und Einrichtungen zu vernetzen, entstand eine Kooperation. Beiden ist es ein Anliegen, dass Orte und KünstlerInnen, die vielleicht bisher nur ein begrenztes Publikum erreichen konnten, entdeckt und mehr in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt werden. Durch die intensive Auseinandersetzung des Instituts für Unschärfe mit der Thematik der menschlichen Wahrnehmung entstand die Idee zum Projekt unSINN_unterwegs. Ferner war es das gemeinsame Anliegen, dem Verständnis von Menschen mit „Behinderung“ zu begegnen und einen Beitrag zur gelebten Inklusion zu leisten. Menschen werden häufig, auch aufgrund verschiedener Sinneseinschränkungen, als „behindert“ bezeichnet. Blindheit oder Taubheit sind zwar gegenüber der Masse eine Einschränkung, in der Alltagspraxis der betroffenen Menschen ist dies jedoch meist eine andere Form der Wahrnehmung und Alltagsbewältigung. Diese andere Wahrnehmung zu verstehen und zu denken soll Gegenstand der unSINN_unterwegs Veranstaltung werden. Bei dem gesamten Projekt stehen jedoch alle Menschen im Fokus und im Interesse. Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur gelebten Inklusion zu leisten. Durch die interaktive Natur des Projektes, welches die verschiedensten Orte und Menschen verbindet, wird ein breites ästhetisch und kulturell interessiertes Publikum angesprochen. Der thematische Schwerpunkt „Sinne“ soll eben diese durch unkonventionelle Einblicke in den Vordergrund rücken, sie anders und neu zum Ausdruck bringen und zum Austausch anregen. Es ist das Ziel, über die Videodokumentation zu qualitativen Ergebnissen zu kommen, die sich in das Projektthema „unSINN- Sinne anders denken” eingliedert. Ferner betont das Projekt Barrierefreiheit im Kulturbereich.

ZIELGRUPPE
Zielgruppe ist ein möglichst breites, durchmischtes und kunst- und gesellschaftsinteressiertes Publikum, welches bereit ist, sich auf neue Fragestellungen einzulassen und an neuen Perspektiven interessiert ist. Der Inhalt des Filmes richtet sich an alle Alters- und Milieugruppen und soll auf möglichst weitem Gebiet gestreut werden. Er kann sowohl informativ wie auch auf wissenschaftliche Weise verwendet werden.

Dieses Projekt bedarf gutwilliger Förderung:

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