Kultur der Unschärfe

Als eine streitbare Eigenschaft ist Unschärfe nicht nur ein visuelles Phänomen, sondern auch ein Gegenstand an dem Gesellschaft, Kunst und Kultur kontinuierlich diskutiert wird.

Das Institut für Unschärfe setzt sich für einen aktiven und transformativen Kulturbegriff ein. Dieser beschränkt sich nicht auf die sogenannten „Künste“ allein, sondern setzt Kultur als individuellen oder gesellschaftlichen Prozess voraus. Das Arbeitsfeld „Kultur der Unschärfe“ soll daher die Unschärfe sowohl als einen Erfahrungsraum, als auch eine Handlungspraxis begreifen und untersuchen. Dabei steht die unmittelbare künstlerische- und kulturelle Praxis gleichsam mit gesamtgesellschaftlichen und technologischen Tendenzen im Fokus des Interesses.

Das Institut für Unschärfe möchte sich daher in den folgenden Bereichen als forschende und impulsgebende Initiative engagieren:

  • Unscharfe künstlerische, bildnerische Praxis und ihre Motivation
  • Unschärfe als Wahrnehmungspraxis und Sinneserfahrung
  • Technologische Trends und ihre Auswirkung auf Schärfe und Unschärfe
  • Theoretische und Philosophische Positionen zur Unschärfe
  • Gesellschaftliche und kulturelle Tendenzen im Fokus der Unschärfe