Warum Unschärfe der Sehbehinderung vorzuziehen ist

Es macht Sinn sich mit Unschärfe und nicht mit Kurzsichtigkeit zu befassen.

Der Grund ist ganz einfach: Kurzsichtigkeit beschreibt einen Zustand der auf einem Vergleich beruht. Wenn es Kurzsichtigkeit gibt, muss es zwangsläufig auch etwas Anderes geben; nämlich die Weitsichtigkeit. Der Weitsichtige ist zwar meist im Vorteil, da er schneller erfassen kann, weiter und schärfer sieht. Nichtsdestotrotz, mit der Auseinandersetzung mit Unschärfe als optische und grundsätzliche Eigenschaft wollen wir den Blick auf eine ganz eigene Sichtweise wenden! Nicht die Sehschwäche, nicht die Kurzsichtigkeit, einfach die Unscharfe selbst. Der Blick in die Kunst, in die Technologie, ja auch in andere nicht visuelle Sparten wie in die Literatur und Sprache, egal wo: Unschärfe muss nicht unbedingt einen Nachteil bedeuten. Unschärfe ist eine andere Art der Sicht, die genauso ihre Reize, Schönheiten und Vorteile haben kann.

Hier möchten wir einen Argumente-Katalog erarbeiten, warum es Sinn macht die Unschärfe der Kurzsichigkeit vorzuziehen.