Unschärfe in den Raum gebracht

“Unschärfe bietet die Möglichkeit, sich in einer Welt zunehmender virtueller Erscheinungen mit einem realen Raum zu konfrontieren, in dem es kein klares Innen und Außen gibt, in dem die Wände transparent sind, obwohl sie aus schwerem Stahl gebaut sind, in dem normale Sehgewohnheiten wie die Trennung von Wand, Boden und Dach nicht eindeutig geklärt sind.” (Quelle: Neues Museum Nürnberg)

Auf dem Klarissenplatz in Nürnberg war vom 11.04.2014 bis zum 29.06.2014 eine räumlich-architektonische Installation zu besichtigen. Aus einer Kooperation zwischen dem Neuen Museum Nürnberg und Prof. Matthias Loebermann & Institut für Architektur und Städtebau der Hochschule Biberach hervorgehend, wurde eine Raumskulptur von  insgesamt 648m³ geschaffen, die speziell auf das Erkunden und Erleben räumlicher Unschärfe konzipiert war.

Unschärfe (Bild: Ralf-Dieter Bischoff)
Bild: Ralf-Dieter Bischoff (Quelle: Neues Museum Nürnberg)

Laut Angaben des online Magazins kultur-online.net steht das Projekt “Unschärfe” paradigmatisch für das Denken und Arbeiten des kooperierenden Insitutes für Arhcitektur und Städtebau (IAS) der Hochschule Biberach.

“Es entstehen bauliche Strukturen, die in der Lage sind, durch ihre konstruktive Fügung und morphologische Gestalt perzeptive Zwei- oder Mehrdeutigkeiten hervorzurufen und dennoch einen Ort zu schaffen, der trotz eindeutiger Unklarheit als positiv gestimmt wahrgenommen werden kann.”

Die Installation und die Aktivitäten des IAS reihen sich in die zunehmende Auseinandersetzung mit Unschärfe als ein kulturell-ästhetisches Phänomen ein.

 

 

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